Das selbstfahrende Auto und die digitale Apparatur werden zum Schreckgespenst einer Entwicklung, in der der Mensch fürchtet, die Kontrolle zu verlieren.
Lakonisch, ironisch, düster, das sind drei Adjektive – Reaktionsbildungen, rhetorische Figuren und Setzungen, emotional getönt und mit Reflexion versehen.
Der technische Fortschritt ist zum Selbstläufer geworden. Die Politik darf sich nicht darauf beschränken, jede neue Innovation einfach durchzuwinken. Längst geht es um unser politisches und gesellschaftliches Zusammenleben.
Man muss sich gerade von einem geliebten Menschen mitunter abgrenzen. Solange es nicht zum dramatischen Ende der Beziehung kommt, leben wir in einem Spannungsfeld. Ein Versuch über die Ambivalenz.
Wir dürfen den Feinden der Demokratie nicht den Begriff der Gemeinschaft überlassen, sondern sollten ihm – analog zur Neudeutung von Heimat – eine demokratische Bedeutung verleihen.
Grenzenlosigkeit ist eng mit Freiheit verbunden. Aber überall gibt es Hindernisse. Über Menschen und Politik, handfeste und unsichtbare Grenzen, die für ein Miteinander aber nicht unnötig sind.
Weil es sich ja um Geschichten handelt, muss es einen Glauben geben: Über die Magie der Weltverschwörungsnarrative. Von den "Protokollen" zu den "Breitbart News"
Geht es mit der westlichen Kultur zu Ende? Wird sie von anderen Kulturen überrollt, etwa von der islamischen Völkerwanderung oder der chinesischen Kultur? Wie sich heute mit dem Dekadenz-Narrativ bare Münze schlagen lässt
There is no culture without “religion” and “values”. Following the etymology of the Ancient Greek word “ethos” I differentiate between ethos and ethics.
Es ist obszön, die fremden Straches lieben zu sollen: Wolfgang Müller-Funk über symbolische Minenfelder und kulturalistische Fallen, die bei der Debatte über islamische Einwanderung mit im Spiel sind