Auch wenn Müller-Funk jeweils die Beziehung zwischen zwei Personen in den Mittelpunkt rückt (Heidegger/Hölderlin, Adorno/Eichendorff, Schelling/Cervantes, Barthes/Goethe etc.) – wobei es in erster Linie um eine Erläuterung der PhilosophInnen und Philosophien durch die Dichter (und nicht umgekehrt) geht -, so macht er doch immer wieder deutlich, dass es im Leben der behandelten PhilosophInnen doch immer mehr als ein dichterisches – bzw. ganz allgemein künstlerisches – Gegenüber gegeben hat.