Der Sammelband „Narrative des Peripheren in posthabsburgischen Literaturen des zentral (ost)europäischen Raums“ von Ana-Maria Pălimariu und Wolfgang Müller-Funk analysiert exemplarisch Werke der deutschsprachigen Literatur aus der Zeit nach dem Zerfall der Habsburger Monarchie. Der Schwerpunkt liegt auf der Frage, ob und wie der kulturelle Austausch und die Verbindungen zwischen den verschiedensprachigen Gemeinschaften Zentralosteuropas während der Habsburger Monarchie – jiddisch, hebräisch, ungarisch, rumänisch und ukrainisch – nach 1918 in der dort auf Deutsch geschriebenen Literatur ihren Ausdruck fanden.