15. September 2016 facultas ISBN: 978-3-8252-4569-6
Was heißt es, fremd zu sein, sich fremd zu fühlen, als Fremder gesehen zu werden? In 13 transdiziplinären Zugängen spannt sich der Bogen von sozialwissenschaftlichen Ansätzen über klassische Konzepte der Psychoanalyse, philosophische Denkfiguren von Alterität bis hin zur Dekonstruktion. Berücksichtigung finden zudem Theorien des Phantastischen, die Imagologie, postkoloniale Beiträge sowie differenzfeministische Annäherungen. Damit bietet dieses Buch eine verlässliche Orientierung auf einem Feld, das in Zeiten der Globalisierung, forcierter trans- und interkultureller Prozesse sowie von Migrations- und Flüchtlingsbewegungen von immer größerer Bedeutung ist.
Ein Autor, ein Musiker und ein Kulturwissenschaftler setzen sich mit dem Thema Fremdheit auseinander.
Semier Insayif liest u.a. aus seinem Roman »Faruq« (Haymon). Wolfgang Müller-Funk stellt sein eben erschienenes Buch »Theorien des Fremden: Eine Einführung« (UTB) vor. Asim Al-Chalabi improvisiert auf der arabischen Kurzhalslaute Al-Oud und singt. Moderation und Gespräch: Manfred Müller